Teatro Barocco

Festival TEATRO BAROCCO 22. März – 2. April 2018
im Congress Casino Baden

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TEATRO BAROCCO 2018
Intendanz: Bernd R. Bienert
Congress Casino Baden

 

L' isola disabitata

Musik: Joseph Haydn (1779)
Libretto: Pietro Metastasio

 

TERMINE:

  • Donnerstag, 22.03.2018 – 19:30 Uhr (Premiere)
  • Samstag, 24.03.2018 – 19:30 Uhr
  • Sonntag, 25.03.2018 – 17:00 Uhr
  • Samstag, 31.03.2018 – 19:30 Uhr
  • Sonntag, 01.04.2018 – 17:00 Uhr
  • Montag, 02.04.2018 – 17:00 Uhr

Dauer der Aufführung: ca. 90 Minuten (inkl. Pause)

 

im historischen Theatersaal des
Congress Casino - Baden bei Wien

 

L’ isola disabitata | BESETZUNG

 

Rekonstruktion, Regie und Ausstattung | Bernd R. Bienert

Musikalische Leitung | Christoph U. Meier / Carlo B. Cimento

Ensemble TEATRO BAROCCO auf historischen Instrumenten

 

Es singen:

Megan Kahts | Costanza
Misaki Morino | Silvia
Hyunduk Kim | Gernando
Sreten Manojlović | Enrico

 

weitere Infos zur Besetzung  ≫

 

 

Die Musik zu „L‘isola disabitata“ wird von Kennern als Haydns modernste Oper bezeichnet. Bernd Bienert bringt das Werk mit seinem TEATRO BAROCCO im historischen Theatersaal des Congress Casino zur Aufführung. Den optischen Sujets des Librettos Pietro Metastasios im Detail folgend, entwirft Bienert ein Bühnenbild mit einer der heutigen Zeit völlig entgegengesetzten Theaterästhetik. Die barocke, überbordende exotische Vegetation der „einsamen Südseeinsel“ fand er in historischen Bildquellen. SCHAUmagazin, Jan. 2018

 

L' isola disabitata | Congress Casino Baden

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Fotos: Barbara Pálffy und TEATRO BAROCCO

 

TEATRO BAROCCO 2018 in Baden bei Wien
Haydns Meisterwerk als Zeitreise in die Epoche Maria Theresias

Ehemalige k.k. Sommerresidenz Baden

Von 1805 bis 1835 war Baden kaiserliche Sommerresidenz der Habsburger. TEATRO BAROCCO will mit dazu beitragen, die beeindruckende musikhistorische Tradition Badens als kulturelles Zentrum vor den Toren Wiens, die von Kennern bis heute geschätzt wird, vor allem im Bereich der großen und bedeutenden Musiktradition der Wiener Klassik zu beleben.

J. Haydns Oper: L´isola disabitata

…wird von Kennern als dessen Meisterwerk innerhalb der Opernliteratur bezeichnet.
Sie gilt als seine modernste und anspruchsvollste Oper. Es ist Haydns einziges Werk auf ein Libretto von Metastasio. Erstmals finden sich darin ausnahmslos vom Orchester begleitete, durchkomponierte Rezitative, die der Meister unter dem Einfluss der Opernreform Glucks auf sehr persönlicher Weise ausformte. 

Originale Aufführungstradition bei TEATRO BAROCCO

1779 wurde Haydns Oper L´isola disabitata auf Schloss Esterháza uraufgeführt. Haydns Meisterwerk kam nur kurze Zeit nach dem Brand des berühmten Opernhauses zur Uraufführung. Da das Opernhaus mit seiner Theatertechnik auf Grund der Zerstörung durch das Feuer für eine Opernnovität nicht zur Verfügung stand, musste man kurzerhand mit der Premiere in das gegenüber gelegene, kleinere Marionettentheater ausweichen. Bei Recherchen zur Rekonstruktion der ursprünglichen szenischen Fassung fand Intendant Bernd R. Bienert im Sommer 2017 vor Ort, in Schloss Esterháza, im Gespräch mit der Chefhistorikerin heraus, dass die für erwachsene Menschen zu kleine  Bühne des Marionettentheaters eigens dafür umgebaut werden musste. So konnte es ermöglicht werden, dass statt der nicht lebensgroßen Puppen auch „wirkliche Darsteller" auf der Bühne dieses Theaters auftreten konnten. 

Barocke Rekonstruktion

Regisseur und Ausstatter Bernd R. Bienert rekonstruiert nun in Baden mit seinem TEATRO BAROCCO erstmals die räumlich-authentische Uraufführungssituation des historischen Marionettentheaters von Esterháza. Der historische, einstige Badener Kurhaussaal bietet uns mit seinen räumlichen Dimensionen und mit seiner Akustik ideale Bedingungen für Haydns intimes Opernwerk. Den barocken Dimensionen entsprechend ist der historische Festsaal, umgeben von einem Park, der perfekte Rahmen für ein außergewöhnliches, barockes Opernfest. Hier kann Haydns Werk, wie zur Zeit der barocken Festlichkeiten der Habsburger, wieder in all seinen farbenprächtigen Facetten aufblühen.

Musikalische Leitung mit Bayreuth-Bonus

Intendant Bernd R. Bienert präsentiert mit Dirigent Christoph U. Meier einen ausgewiesenen Spezialisten für historische Aufführungspraxis. Unter der Leitung des Bayreuth-erfahrenen Dirigenten garantiert ein handverlesenes Ensemble aus erstklassigen internationalen SängerInnen und Instrumentalisten die optimale Umsetzung von Haydns Meisteroper, die das Publikum diesmal erneut auf eine Klangreise in die Bühnenwelt der Mozart-Zeit begleiten werden.

Bühnenbild nach originalen Vorbildern

Den optischen Sujets des Librettos Metastasios im Detail folgend entwirft Bienert für den Badener Festsaal ein spektakuläres Bühnenbild, welches das Publikum in eine der heutigen Zeit völlig entgegengesetzte Theaterästhetik entführt. Die barocke, überbordende exotische Vegetation der „einsamen Südseeinsel" fand Bienert in historischen Bildquellen, auf seiner steten Suche nach den ursprünglichen originalen Zusammenhängen, auf einem kaum bekannten Schloss, das sich einstmals im Besitz Maria Theresias befand. Als Glücksfall für die Rekonstruktion der Bühnen-Optik aus Haydns Zeit erwiesen sich die dort befindlichen barocken Wandgemälde, die nicht nur für die Bühnenbilder, sondern auch für das Kostümbild zum Vorbild wurden. Der österreichische Barockmaler Johann Bergl, weithin berühmt für seine monumentalen Fresken in Schloss Schönbrunn und im Gartenpavillon von Stift Melk, konnte hier erstmals in einer ganzen Raumflucht sein Konzept einer sichtlich von der Aufklärung und den Texten Rousseaus beeinflussten malerisch Ausgestaltung noch vor seinem Schönbrunner Auftrag verwirklichen.

Oper - Glücksspiel - Dinér

Maria Theresia war eine begeisterte Anhängerin des Glücksspiels. Im Badener Congress Casino eröffnet sich nun auch dem heutigen Opernbesucher die Gelegenheit, im Sinne der kaiserlichen Tradition, den Musikgenuss ganz so wie einst Maria Theresia, mit Spiel und Spannung im hauseigenen Casino ausklingen zu lassen oder mit einer gastronomischen Verführung das kulturelle Gesamterlebnis abzurunden.

Baden – Musik & Kultur mit großer Tradition 

In Baden wurde schon immer Musikgeschichte geschrieben. Aus den Briefen Mozarts wissen wir von seinen zahlreichen Besuchen in Baden. Erstmals reiste er im Jahr 1773 gemeinsam mit seinem Vater nach Baden. Hier arbeitete Mozart auch an seiner Zauberflöte, an der Oper Titus und komponierte hier 1791 sein berühmtes Ave verum. In Baden spiegelt sich nicht nur mit Mozart, Haydn, Gluck und Beethoven die große Musiktradition Österreichs. Beethoven arbeitete hier (im heute als Museum zu besichtigenden Beethoven-Haus) an seiner weltberühmten 9. Symphonie. Durch alle Zeiten hindurch war Baden ein Hotspot  für alle Künstler. Zahlreiche berühmte Komponisten wie Diabelli, Hummel, Mendelssohn-Bartholdy, Schubert, Salieri, Carl Maria von Weber, Johann Strauss Vater und Michael Glinka besuchten Baden. Sogar Mascagni dirigierte hier noch 1925 eine Aufführung seiner Cavalleria rusticana. Bekannt ist Baden heute vor allem für die Komponisten der Wiener Operette, wie Heinrich Strecker. Die grandiose Wiener Diseuse Cissy Kraner, Gattin des legendären Wiener Kabarettisten Hugo Wiener, und Filmlegende Marika Rökk hatten hier noch bis vor einige Jahrzehnte ihre Sommerwohnsitze.

Oper – Casino – Therme – Museen

Das neue Osterfestival von TEATRO BAROCCO in Baden bei Wien versteht sich auch als Einladung an ein kunstinteressiertes Publikum, das ein einmaliges Opernerlebnis mit den zahlreichen Kunst- und Kulturangeboten Badens verbinden möchte. Das Beethoven-Haus, zahlreiche Mozart-Gedenkstätten, das Kunsthaus, das Puppenmuseum, das Rollett-Museum mit seinen Bezügen zum alten Wiener Burgtheater und das Arnulf-Rainer-Museum locken mit interessanten Informationen für Kulturbegeisterte und mit Ausstellungen. Erstklassige Wellness-Angebote und die hervorragende Badener Gastronomie mögen unsere Besucher dazu verleiten, bei einem längeren Aufenthalt in einem der hervorragenden Badener Hotels zu verweilen.

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L' isola disabitata | BESETZUNG

Bernd Roger Bienert

Gründer und Intendant von TEATRO BAROCCO
Recherche, Konzept, künstlerische Gesamtleitung, Regie, Bühnenbild & Kostüme

 

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Geboren in Wien. Intendant, Festivalgründer, Regisseur, Choreograf, Bühnen- und Kostümbildner, Lichtdesigner, Autor, Universitätslektor, Kurator (Festspielhaus St. Pölten) und Ballettdirektor (Opernhaus Zürich)

Ausbildung und erste Auftritte in Kinderrollen an der Wiener Staatsoper, danach Engagement am Ballett der Wiener Staatsoper. Erster Auftritt in einer Solorolle im Alter von 17 Jahren gemeinsam mit Rudolf Nurejew. 

Erste Inszenierung und Bühnenbild, Kostüme für die Wiener Staatsoper mit 22 Jahren, mit der Uraufführung des nach dem Libretto von Bernd R. Bienert komponierten Tanzstücks „Alpenglühn“ nach Ingeborg Bachmann (Komposition: Thomas Pernes)

1991-2001 Ballettdirektor am Opernhaus Zürich und am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken

Seit 1984 zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth, Hans Werner Henze, Luciano Berio, Hans Jürgen von Bose, Jay Schwartz, Roman Haubenstock-Ramati, Karlheinz Essl, Leonard Bernstein, Alexander von Zemlinsky, Michael Haydn, Georg Anton Benda, Peter von Winter.

Regie, Choreografie und Ausstattung für: Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele, Wiener Volksoper, Theater an der Wien, Volkstheater Wien, Burgtheater Wien, Wiener Festwochen, Wiener Odeon Theater, ImPuls-Tanz Festival Wien, Akademietheater Wien, Opernhaus Zürich, Theater Basel, Theater Luzern, Theater Genf, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf, Deutsche Oper Berlin, EXPO 2000 Hannover, Nederlands Dans Theater/Den Haag, Introdans/Arnhem, Staatstheater Karlsruhe, Internationale Händel-Festspiele Karlsruhe, Staatstheater Saarbrücken.

Zusammenarbeit mit Starregisseuren, Starchoreografen, Stararchitekten und Stardirigenten wie Claudio Abbado, Lorin Maazel, Vladimir Fedossejew, Zaha Hadid, Mario Botta, Renzo Piano, Aldo Rossi, Alfred Kirchner, Götz Friedrich, Maximilian Schell, William Forsythe, Hans van Manen, Jiri Kylian, Rudolf Nurejew.

Gastspiele: Marokko, Japan, Korea, Thailand, USA, BRD, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Polen, Österreich, Türkei

Entwurfs- und Ausstellungsgestaltungen für A. E. Köchert/Wien, Adlmüller/Wien, Kunstmuseum/Saarbrücken, Galerie Wirth/Zürich. 

Mitwirkung bei der Charity-Gala von Lady Diana für die Opfer von Landminen mit Sir Peter Ustinov und den Pianistinnen Güher und Süher Pekinel in Genf.

Univ. Lektor und Lehrbeauftragter an der Universität Wien und Anton Bruckner-Universität in Linz. 

Jurymitglied in Luxemburg, Österreichischer Tanzpreis, Stipendienvergabe BMUKK und an der Privatuniversität Konservatorium der Stadt Wien. 

Vorträge am Mozarteum Salzburg, Österr. Museum für Volkskunde, Saarlandmuseum. 

Texte und Beiträge für internationale Tageszeitungen und Monatszeitschriften: Parnass (AT), Die Weltwoche (CH), Architektur und Wohnen (BRD)

Seit 2012 Gründungsintendant des ersten kontinuierlich stattfindenden Festivals für die originalgetreue Aufführung von Melodramen, Singspielen und Opern an historischen Theatern in Österreich. Mit TEATRO BAROCCO kreierte Bienert die weltweit erste Rekonstruktion des Salzburger Benediktiner-Universitätstheaters der Mozartzeit und die erste Aufführung von Mozarts Oper Le nozze di Figaro seit deren Uraufführung vor 230 Jahren am Originalschauplatz im Schlosstheater Laxenburg.

 

 

CHRISTOPH U. MEIER

Musikalische Leitung und Hammerklavier

 

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wurde in Ulm geboren.
Nach Engagements in Coburg und Münster holte ihn Daniel Barenboim 1993 als Assistenten an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Dort übernahm er Einstudierungen für Zubin Metha, Claudio Abbado, Pierre Boulez und Valery Gergiev. Zahlreiche Gastdirigate führten ihn an die Deutsche Oper Berlin, an die Oper Frankfurt, an das Theater am Gärtnerplatz München, an das Teatro La Fenice in Venedig, zum Kammerorchester Genf, zu den Rotterdamer Philharmonikern, zum Nagoya Symphony Orchestra, sowie zum New Japan Philharmonic Orchestra, wo er 2015 eine CD mit der Mezzosopranistin Mihoko Fujimura einspielte.

An der Hochschule für Musik in Detmold war Christoph U. Meier 2001-2010 Professor, seit 2010 bekleidet er eine Professur für Musikalische Interpretation an der Universität für Musik und Darstellende in Wien. An der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst ist Christoph U. Meier zudem Musikalischer Leiter für Musikdramatische Darstellung.
Bereits seit 1992 arbeitet Christoph U. Meier kontinuierlich bei den Bayreuther Festspielen. Er begann als Studienleiter und Assistent von Daniel Barenboim, James Levine und Giuseppe Sinopoli. Seit 2000 verbindet ihn mit Bayreuth die enge Zusammenarbeit mit Christian Thielemann. Von 2008 bis heute ist er Musikalischer Supervisor der Bayreuther Festspiele. 2007 übernahm er für den erkrankten Fabio Luisi mit großem Erfolg das Dirigat der Aufführungen von Wagners „Tannhäuser“.

Bekannt wurde Christoph U. Meier zudem als kongenialer Liedbegleiter u.a. für Peter Schreier und Waltraud Meier.

 

 

CARLO BENEDETTO CIMENTO

Musikalische Leitung und Hammerklavier

 

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Carlo Benedetto Cimento wurde 1990 in Bologna geboren. In Italien studierte er Orgel und Komposition sowie Orchesterdirigieren in Vicenza bei Giancarlo Andretta. 2009 wurde er für ein Semester als „Étudiant etranger“ bei Loïc Mallié (Schüler von Olivier Messiaen) in die Orgel- und Improvisationsklasse am CNSMD in Lyon eingeladen.

Nach dem Orgelabschluss Summa cum Laude im Alter von 19 Jahren, zog er nach Wien, wo er 2017 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Orgelkonzertfachstudium bei Pier Damiano Peretti mit Auszeichnung absolvierte. Seit 2015 studiert er in derselben Universität Orchesterdirigieren bei Simeon Pironkoff und Johannes Wildner. Allgemein weist Cimento als Dirigent in vielen unterschiedlichen musikalischen Bereichen Erfahrungen auf. So erfolgte zum Beispiel unter seiner Leitung die Uraufführung des Stückes „Out“ (2016) im MuTh. Ein Anderes, aktuelles Beispiel ist das Konzert „Haydn ad libitum“ im Gläsener Saal im Wiener Musikverein, wo er Arien der Frühklassik vom Hammerklavier aus dirigierte. Seit Winter 2016–18 ist er als musikalischer Assistent von Prof. Christoph Ulrich Meier an Opernproduktionen im Schlosstheater Schönbrunn in Wien beteiligt. So zuletzt die Opern Tamerlano und Oreste von G. F. Händel. 2016–2017 war er Gastdirigent des Akademischen Symphonie Orchesters der Wirtschaftsuniversität Wien (ASO).

Eine große Rolle in seiner Tätigkeit spielt die Neue Musik: Konzertant als Solist und im Ensemble auf verschiedenen Tasteninstrumenten; als Komponist wurde er 2012 beim Kompositionswettbewerb „Maria Grazia Vivaldi“ für sein Klavierstück In Memoriam – herausgegeben von der Edizioni Sconfinarte – ausgezeichnet; seine Komposition Velox Caeli Machina, welche 2014 für die Wöckerl-Kuhn Orgel (1642/2009) in der Franziskanerkirche, Wiens älteste Orgel, geschrieben, wurde von Radio Ö1 aufgenommen und von Radio Stephansdom übertragen.

 

 

MEGAN KAHTS (Costanza)

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Die südafrikanische Sopranistin schloss 2015 ihr Magisterstudium Lied und Oratorium (unter Prof. Claudia Visca und KS Robert Holl) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung ab. An ebendieser ist sie im finalen Stadium ihres Opernstudiums.

Zuletzt zu sehen war sie:
bei TEATRO BAROCCO als Susanna in „Le Nozze di Figaro“ (2016) und als Despina in „Così fan tutte“ (2017) im Schlosstheater Laxenburg und als Bastienne in „Bastien und Bastienne“ in Stift Altenburg (2017),in der Schostakowitsch-Produktion „Die Nase“ der Neuen Oper Wien in der Kammeroper; im Palast der Künste in Budapest und im Teatro Sociale in Trento.
Wichtige aufgeführte Rollen ihres Repertoires sind u.a. Gretel und Cleopatra. Sie ist Preisträgerin mehrerer Liedwettbewerbe und gab 2016 Liederabende u.a. im Haydnhaus Wien und im Schloss Niederfellabrunn.

 

 

MISAKI MORINO (Silvia)

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Die japanische Sopranistin hat sich bislang besonders in Werken des Barock und der zeitgenössischen Musik, sowie auf dem Gebiet der Kunstlieder durch ihre Stimme hervorgetan.

2014 schloss sie das Masterstudium Lied und Oratorium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung ab. Sie sang in den letzten Jahren u.a. im Wiener Musikverein und im Brucknerhaus in Linz. Sie war in den letzten Jahren u.a. als Poppea, Pamina, Contessa di Folleville, Zerlina, Morgana in Japan und in Österreich zu sehen. 2017 sang sie beim Steirischen Herbst in der Uraufführung von Matthew Shlomowitz’ „Electric Dreams“. Demnächst ist sie als Micaela in der Oper Carmen in Tokio zu sehen.

 

 

HYUNDUK KIM (Gernando)

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Der koreanische Tenor Hyunduk Kim wurde 1987 in Seoul, Südkorea geboren.
Seine musikalische Ausbildung begann er 2003 an der Gyungbock High School und studierte anschließend an der Kyunghee Universität in Seoul bei Prof. A Kyung Lee, das er 2013 mit dem Bachelor of Music abschloss.

2013 kam er nach Deutschland, und so begann er ein 2-jähriges Masterstudium Opernklasse an der Hochschule fu r Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Prof. Matthias Henneberg, das er 2016 mit Auszeichnung abschloss. Besonders hervorzuheben sind hierbei der 2. Preis beim 50. Internationalen Antonín Dvorak Wettbewerb im Jahr 2015, der Edition Barenreiter Publishing Company Award, Mozart Award.

Jetzt studiert er Postgraduale Lehrgänge an der Universität für Musik darstellende Kunst in Wien bei Prof. Reto Nickler, Prof. Cristoph Ulrich Meier.

In einer Opernproduktion der Musikhochschule im Konzertsaal HfM Dresden, Theater Freiberg sang er Nemorino in Donizetti L’elisir d‘amore, Tamino in Mozarts Die Zauberflöte. Darüber hinaus wirkte er in zwei von Joseph Haydns berühmtesten Oratorien mit: Die Jahreszeiten, Evangelische Kirche in Stockhausen und Dreifaltigkeitskirche in Alsfeld Die Schöpfung in Seoul. 2017 gab er mit einem Konzert ‘Haydn ad libitum’ sein Debüt am Wiener Musikverein.

 

 

SRETEN MANOJLOVIC (Enrico)

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Der serbische Bassbariton Sreten Manojlović wurde 1989 in Belgrad geboren.
Seine Vokalausbildung begann er in Belgrad privat mit Mezzosopranistin Julijana Anastasijević. Seit 2013 studiert er bei Prof. Sebastian Vittucci an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er setzt seine Schwerpunkte auf Liedgestaltung und alte Musik.

Seit Beginn seines Studiums ist er als Opernsänger und Solist der Neuen Belgrader Oper tätig. An verschiedenen Bühnen in Österreich und in Serbien war er, unter anderem, als Graf Almaviva (W. A. Mozart - Le nozze di Figaro), Zoroastro (G. F. Händel - Orlando), Leone (G. F. Händel -Tamerlano), Antonio Salieri (N. Rimsky-Korsakoff - Mozart und Salieri), Tony (G. C. Menotti - Hilfe, hilfe, die Globolinks!) und Adam Ochsenschwanz (E. Krenek - Schwergewicht) zu sehen.

Früh in seinem Studium entwickelte er ein Interesse für Lieder, insbesondere für die Werke von Franz Schubert und Hugo Wolf. Mit seiner Duo-Partnerin Zsófia Faragó gewann er 2017 das Stipendium der Anny-Felbermayer Stiftung.
Unter anderem nahm er an Meisterkursen mit Leo Nucci, Anne le Bozec, Marijana Mijanović, KS Olivera Miljaković und Kristinn Sigmundsson teil.
Seit 2017 ist er Stipendiat der SIAA Stiftung.

 

 

 

 

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